The Incredible Bed Supperclub - Bangkok Nightlive

bed supperclub Sawasdee Krab,

und schoene Gruesse aus Phuket. Diese Insel im Suedwesten Thailands ist die teuerste Provinz Thailands, und der Strand auf dem ich wohne, ist die teuerste Gegend der ganzen Insel. Wer jetzt jedoch auf die Idee kommt, ich wuesste nicht wohin mit meinem Geld, der irrt. Mein Luxus Bungalow kostet noch immer weniger als ich in so manchen schaebigen Hotel in Norditalien gezahlt habe.

Nach knapp einer Woche in Thailand kann ich verstehen warum so viele Oesterreicher (und andere Europaer) dieses Land nicht mehr verlassen wollen. Womit sie jedoch immer ihre Probleme haben werden, ist die Sprache. Es mag vielleicht gar nicht so schwer sein, die Vokabeln und die Grammatik zu lernen, aber an der Aussprache beissen sich die meissten die Zaehne aus (oder bessergesagt, die Zunge). Wie man “Danke” sagt, meint man schnell gelernt zu haben (Kaob Kun Kaab), aber dann darf man nicht vergessen das dies nur fuer Maenner gilt, Frauen muessen am Enden das “b” weglassen.. Aber die meissten sagen es sowieso falsch, weil man das letzte Wort nicht laaang genug ausspricht. Vermutlich gibt es wenige Sprachen auf dieser Welt in der die Betonung auf diesen oder jenen Buchstaben so viel Unerschied macht. So sind sich zum Bespiel die Worte “Schwiegermutter” und “Hund” so aehnlich, das wir Grossnasen kaum einen Unterschied hoerden wuerden. Bei Gott, ich hoffe niemals eine thailaendische Schwiegermutter zu haben, ich glaube sie wuerde es nicht besonder schaetzen wenn ich mich mal verspreche. Uebrigens, das einzige Thai Wort das ich mit Sicherheit nie vergessen werde, ist das fuer Ananas: Sapperlott! Ich habe kurz den Versuch gemacht, einem Thai zu erklaeren was das bei uns bedeutet, und habe es aber bald bleiben lassen – ich habe naemlich selber keine Ahnung. Letzten Freitag hatte sich das Vergnuegen den bisher besten Club meines gesamten Lebens betreten zu haben. Es ist der “Bed Supperclub” in Bangkok. Von aussen sieht er aus wie eine gigantische Luftblase aus Metall, auf grossen Stahltraegern gestuetzt. Als wir die Stufen raufkommen, werden wir von einem grossen Thai Maedchen begruesst, die aussieht als waere sie nicht aelter als 15. Spaeter sollte ich erfahren das sie bereits 25 ist – aber Thais sehen immer viel juenger aus als sie sind. Genausowenig koennen Thais uns einschaetzen. Als meine Schwester meinte ich sollte eine ID mitnehmen, dachte ich zuerst sie macht einen Scherz, aber angeblich sind schon Leute die ueber 30 sind nicht in Clubs gekommen. Als wir den Supperclub betreten, faellt mir ein Hinweisschild auf: “NO DRUGS, NO WEAPONS, NO CAMERAS” Als ich den Club jedoch betrete, faellt mir jedoch auf das sehr wohl herumgeschossen wird! Der Raum sieht naemlich so unglaublich aus, das jeder zweite Gast heimlich Erinnerungsphotos schiesst. Wer die Milk Bar aus dem Kubrik Film “A Clockwork Orange” kennt, kann sich eine ungefaehre Vorstellung machen. Wenn man jetzt noch die Optik von “2001 – Space Odyssey” dazunimmt, und das ganze in blau in rosa Licht faerbt, hat man den Bed Supperclub vor Augen. Doch auch andere Sinnesorgane kommen nicht zu kurz. Denn das Essen ist selbst fuer gaumenverwoehnte Thailand-Conesseurs ein Erlebnis, welches an den Geschmackspapillen eine Supernova entfacht. An Wochenendetagen gibt es immer ein 5 gaengiges Surprise Menu. Man sitzt teils liegend, teils kniend vor einem kleinen Tischchen, welches gerademal genug Platz fuer die Gettaenke bietet. Nachdem ich meinen zweiten “Silver Ball” geschluerft habe (ein kostlicher Lychee Cocktail – sehr stark), kommt der erste Gang. Schon der Geruch der Vorspeise (eine scharfe Suppe) laesst mir das Wasser im Mund zusammenrinnen. Oder diese Reaktion des Pawlovschen Hundes ist auf die wunderschoene Kellnerin zurueckzufuehren – auch wenn man hier nicht von einer gewohnlichen Kellnerin reden kann, es handelt sich eher um handverlesene Thai Schoehnheiten deren spaerliche Bekleidung in manchen Laendern eine sofortige oeffenliche Steinigung zur Folge haetten. Aber zum Glueck befinden wir uns in Bangkok, wo man wohl mehr von solchen Sitten entfernt ist als anderso. Die Zeit vergeht wie im Fluge, wenn man nicht gerade beim Essen oder plaudern ist, kann man sich zuruecklehnen und den schoenen Club samt seinem Personal auf sich einwirken lassen. So, ich wuerde gerne mehr schreiben, aber ich blockiere hier den Computer der Rezeption :)

More to follow! There is sooo much to tell…
Philipp

PS: Es freut mich das ich von euch neue Email Adressen fuer meinen Verteiler bekommen habe. Ihr seid herzlich willommen mir noch mehr Adressen zu schicken, sofern die Empfanger von ihrem Glueck wissen…

PSS: Wer Rechtschraibfehler findet, soll sie behalten. Ich schreibe hier von einer Thai Tatstatur und verbiete mir jegliche Kritik!

 

  1. Hallo Philipp,

    toll geschrieben dieser Bericht.
    Endlich eine Bestaetigung, warum ich schon seit 15 Jahren in Thailand lebe und arbeite, seit 7 Jahren auf Phuket.

    Viele Gruesse,

    Gerd


    Gerd Wissemann    Apr 16, 12:24    #
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